Für ein lebenswertes Donaufeld

 

Beispiel:

 

Betrifft: Stellungnahme zum Planentwurf Nr.8130 (Zielgebiet Donaufeld)

  1. Es gibt keine ausreichende Analyse der Auswirkungen auf den Verkehr, auf die Luftqualität, das Mikroklima in Donaufeld sowie auf das Naherholungsgebiet Alte Donau, die durch die Errichtung von 6 000 Wohnungen zu erwarten sind. Die zu Beginn der Planung des Zielgebiets Donaufeld angedachten 4 000 Wohnungen würden weit weniger Belastung darstellen.
  2. Man plant wertvollen Ackerboden zu versiegeln, statt angrenzende Gewerbeflächen zu überbauen.
  3. Das Mobilitätskonzept für die BewohnerInnen der ersten ca.2 800 Wohnungen ist unzureichend, da die im Leitbild vorgesehene Äquidistanz für BenutzerInnen des Öffentlichen Verkehrs und für PKW-BenutzerInnen nicht berücksichtigt wurde. Es sind Parkplätze, aber keine Bushaltestelle im neuen Siedlungsgebiet vorgesehen.
  4. Auf der Straße, die durch den EPK-Bereich im Grünzug geplant ist, soll auch Lieferverkehr zugelassen werden, wodurch die Durchfahrt für den motorisierten Individualverkehr schwer zu verhindern sein wird.
  5. Für den Grünzug ist zwar eine SWW - Widmung vorgesehen, es sind jedoch nur wenige Hektar im Besitz der Stadt Wien und öffentlich zugängig. Die versprochene N-S-Verbindung fehlt.

Ich beantrage daher, dass der Entwurf zum Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 8130 in der derzeit vorliegenden Form nicht rechtswirksam beschlossen wird und eine UVP durchgeführt wird.

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Stellungnahme bis 8. Juni auf https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell/8130.html einreichen!

 

 

 

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