Oase Donaufeld

 

"Jetzt pflanz' ich einen Baum im Donaufeld, und in fünf Jahren zieh' ich dann dort hin!"
(Herbert Bork, 5. Dez. 2013)

 

Wir wollen den

Grünzug Donaufeld jetzt

realisieren!

 

Der im Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld geplante Grünzug soll frühzeitig als Erholungsgebiet bzw. als Obst- und Gemüsegarten von heutigen AnrainerInnen und zukünftigen BewohnerInnen gemeinsam gestaltet werden!

Die Verbauung von über 40 ha Grünfläche stößt nicht nur auf Beifall von Wohnungssuchenden, sondern auch auf Kritik von AnrainerInnen und NaturschützerInnen. Um ein konstruktives Gesprächsklima, einen Interessensausgleich und letztlich einen attraktiven Stadtteil zu schaffen, sollte die Ausgestaltung der vorgesehenen Grünflächen nicht auf die lange Bank geschoben, sondern als Kooperationsprojekt von LandschaftsplanerInnen, AnrainerInnen und zukünftigen BewohnerInnen frühzeitig in Angriff genommen werden.

Bisher ist die Weite des Donaufelds noch das typische Qualitätsmerkmal dieser besonderen Stadtregion! Derzeit bietet sich hier noch Erholung in Ruhe in urbaner Umgebung mit dem Nebeneffekt, dass auch gesundes Gemüse auf guten Böden in direkter Wohnumgebung gezogen wird.
Die nahegelegene Alte Donau ist ein wichtiger Erholungsraum zum Baden, Rudern, Segeln, Eislaufen und Fischen in schönem Ambiente für alle WienerInnen, aber insbesondere für die unmittelbaren AnrainerInnen. Sie hat jedoch in letzter Zeit durch viele überdimensionierte Wohnbauten, die neben meist einstöckigen Gebäuden als irritierende Fremdkörper erscheinen, bereits viel von ihrem alten Charme verloren.
Angesichts der großen Bauvorhaben in der Region müssen wir uns besonders anstrengen, damit Donaufeld attraktiv bleibt, wovon wir alle profitieren würden.

 

Umsetzung:

  • Rasche Auswahl der ersten für die Stadt verfügbaren Flächen am geplanten Grünzug im Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld. Teilweise sind Grundstücke im Bereich des geplanten Grünzugs im Eigentum von Wohnbauträgern. Hier sollte die Stadt Wien (bzw. der Wohnfonds) möglichst rasch einen Grundstückstausch vornehmen, damit diese Gründe als Grünflächen entwickelt werden können.
  • Frühes Grün (http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/landschaft-freiraum/landschaft/wert/) steigert die Attraktivität einer Neubauregion. Sowohl InteressentInnen als auch AnrainerInnen finden bereits vor Fertigstellung der Wohnbauten ein attraktives Ambiente vor.
  • Bürgerbeteiligung
    • Möglichst frühe Einbindung der zukünftigen BewohnerInnen (bei der Voranmeldung für eine Wohnung)
    • Gemeinsame Planung der Grünräume (Gemeinschaftsgärten, Freizeitanlagen, …) durch LandschaftsplanerInnen, AnrainerInnen und zukünftige BewohnerInnen
    • Gemeinsame Gestaltung der Grünräume durch derzeitige AnrainerInnen und zukünftige BewohnerInnen
    • Gemeinsame Nutzung des Grünareals
  • Frühzeitge und gemeinschaftliche Definition von erhaltenswerten Freiflächen (die Weite des Donaufelds erhalten!).
  • Die alteingesessenen Donaufelderinnen und Donaufelder pflanzen gemeinsam mit den neu Zuziehenden ihren eigenen Wald: Die Setzlinge verschiedener Baumsorten werden privat finanziert (das stärkt den persönlichen Bezug zur Pflanzung) und dann in Zusammenarbeit mit Fachleuten (MA 49) gemeinsam gepflanzt und mit den Namen der „PatInnen“ markiert.


Ziele:

  • Möglichst viel Grünfläche (mindesten 20 ha) soll erhalten, bzw. neu gestaltet (für Erholung und ein kühlendes Mikroklima) und öffentlich zugänglich gemacht werden.
  • Naturnahe Nord-Süd-Verbindungswege für Radfahrer und Fußgänger: Sobald durchgängig zusammenhängende Grundstücke verfügbar sind, soll ein Geh- und Radweg zur Aufschließung der Flächen errichtet werden.Gemeinschaftgarten Kaisermühlen
  • Nachbarschaftsgärten und Selbsterntefelder
    für körperlichen Ausgleich und gesundes Gemüse „vor der Haustüre“.
  • Obstgärten: Verwilderten Speiseobstkulturen sollen gesichert werden und neue Streuobstwiesen bzw. Obstgärten sollen gemeinsam gestaltet werden.
  • Wiesen: Erhaltung der Weite von Donaufeld! Nutzung der Wiesen als niederschwellige Erholungs- und Spielflächen.
  • Gewässer: Auch wenn der Donaufeldbach als Verbindung vom Marchfeldkanal zur Alten Donau derzeit (vermutlich) nicht realisierbar ist, machen einzelne stehende Gewässer (z.B. Biotop, …) die Oase Donaufeld besonderen attraktiv und verbessern das Mikroklima.
  • Kommunikation: Im Zuge der Planung des Grünzugs und dann natürlich auch bei der gemeinsamen Nutzung wird das Gespräch zwischen Alteingesessenen und NeuzuzüglerInnen ohne besonderen Aufwand gefördert, wo ansonsten oft sehr isoliert gelebt wird, oder sogar Vorurteile herrschen.
  • Höhere Akzeptanz des neuen Stadtteils in der Umgebung aufgrund der individuellen Beiträge zu Kommunikation und Planung, wo sonst meist nur Ablehnung zu erwarten wäre. Konkreter Bezug aufgrund von Gemüsegarten und/oder Baumpatenschaft.

Auch wenn die Weiterentwicklung der Stadt unausweichlich und letztlich ja auch wünschenswert ist, so muss doch immer darauf geachtet werden, dass bei der Planung neuer Stadtteile der typische Charakter einer Region zumindest in seiner Grundsubstanz nicht zerstört wird, sondern möglichst in die Entwicklung integriert wird. - Die Oase Donaufeld ist hierfür eine konkrete Chance!
Wenn im Jahr 2014 das Bürgerbeteiligungsverfahren beginnt, soll als Erstes gleich mit der Planung und Gestaltung des Grünzugs Donaufeld gestartet werden.

 

Die Oase Donaufeld wurde beim Ideenwettbewerb der LA21 Wien für die Zukunfts-ELLA nominiert!

 


Weitere Links:

Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld 

Donaufeld – Zielgebiet der Stadtentwicklung (Stadt Wien)

Punktation der Initiative zum Leitbild

Online Petition (von Elisabeth Marterbauer-Herdin)

Medienberichte zur Stadtentwicklung in Donaufeld

Facebook Gruppe

GrünRaum Donaufeld und Donaufeldbach (Grüne)

 


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